Band 
[Theil II.]
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VII. Vom Kupferstecher:.' 26Z

Dieser unvergleichliche Kupferstecher war dererste, welcher den Gemälden, die er nachahmte,die ihnen gebührende Ehre noch mehr vergrößerte.Sehr viele große Minister wurden durch seinenGrabstichel verewiget. Unter der großen Anzahlseiner Portraite sind Denis Marin, den er imJahr 1672 gestochen hat; ein ungenannter Prälatim Jahr 167g; Curäus Mcdicuö im Jahr i6z6;Colbert, General Controlleur des Königs lude-wig XIV. Maston selbst im 66sten Jahre seinesAlters, als königlicher Kupferstecher. Ich über-gehe den Cardinal Richelieu, den Turcnne, Ven-domc. Du Puy, die Dauphine Victoire ausBayern, und viele andre; behalte mir aber vor,von Carl Patin in der Folge zu reden, weil ichsein Portrait vor Augen habe. Ich schreite alsozu meinem Endzweck:

Antomuö Masson war für das Gemälde,welches das Abendmahl zu Emmaus vorstellt,so heftig eingenommen, daß er es in Kupfer zustechen aussen^ und die Macht des Grabstichelsso hoch trieb, daß ein Abdruck von seiner Platte,ohne die Sache zu übertreiben, beynahe so hoch,als das Urbild selbst geschäht werden kann. Die-ses Stück von der Hand des unsterblichen Titiansbestndet sich zu Versailles in dem so genanntenSaal des Merkurius, 5 Schuhe hoch,, und 7Schuhe lang. Der Abdruck der Kupferplatteaber hat nach der Höhe beynahe 16, und nach dersänge 22 Zoll. Die Italianer nennen diesen

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