vrl. Vom Kupftrstechen. 265
Auf diesem Boden stehn 4 grobe viereckigerhölzerne Tischfüsse, wie Pfosten, die von: Bodenauf schief unter dem Teppich hinauf gehn, unddurch gerade, gleichlaufende dicke Linien ausgedrucktsind, linker Hand aber durch eine feinere, weitereund gerade parallele Schrasirung ein wenig hellerscheinen.
Hinter dem linken Fuß und den bis auf denBoden herabhangenden Eckfalten des Teppicheslauret eine weiß- und schwarzsprenklichce Katze her-vor, deren Balg so gestochen ist, wie man dieHaare an einer solchen lebendigen Mausfeiudinntäglich sehen kann. Jeder kurzer spitziger Strichmacht ein Haar, und sehr enge gezogene und nichtgekreuzte Haare machen die schwarzen Streifendes Balges, weiter schrafirte aber die weißen.Alle zusammen laufen nach der Beschaffenheit desBalges und seiner Falten. Der Bart zeigt jedesspitziges Haar erhaben mit Licht und Schatten. DasThier scheint natürlich und lebendig zu maugsen.Gegen diesen Feind setzt sich ein weißer wohlge-stalteter und mit einem Knochen beschäffrigter klei-ner arabischer Hund, der ein wenig großer alsdie Katze ist. Er steht im Schatten, daß mannur seine Stirne, und die vordem Pfoten auf demBein vest stehen und schneeweiß sieht. Dasganze Thier ist am Leib und am Schweife bis andie Klauen durchaus zotticht. Wie nun diesesunvergleichliche Thier durch den Grabstichel ge-schildert worden sey, ist so schwer zu beschreiben,
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