Band 
[Theil II.]
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524 Anh. V. Verdienste alter italiänischer

V.

Vom Verdienste der alten italtänr»

sehen und deutschen Maler.

<^ie Kriegshecre bestehn aus verschiedenenSchaaren, davon jede von einem beson-dern Anführer nach einerley Vorschrift zumKampf unterrichtet wird. Die Reuterey, dasFußvolk, die leichten Truppen, die Länder, ihreTracht, ihre Waffen, und ihre Art zu fechten,mögen auch so sehr unterschieden seyn, als sie wol-len; so lassen Kenner der Kriegskunst sowohldem Befehlshaber, als dem Gemeinen jederzeitGerechtigkeit wicderfahren; auch sogar Feindeverachten einander nicht.

Sollte mich wohl jemand einer Ausschwei-fung beschuldigen, wenn ich die Menge der Künst-ler in verschiedenen Ländern mit der Beschaffen,heit der Kriegsvölker vergleiche? Da es doch aus-gemacht ist, daß einerley! Natur, einerley Kunstund einerley Gesetze über diese herrschen. Alsokönnen diese so gut Künstler, als jene Heldenwerden.

Was sehe ich aber für einen weiten Weg vor'mir, auf den Grund des Lobes zu kommen, wel.ches die Wetteiferet der Künste in einem jedenLande verdienen? Mein Reisegefährte soll Pau-sanias seyn; dieser griechische Schriftsteller wird'