Band 
Erster Band.
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XIX

fen drohe (S. 20). Dem ungeachtetträumt der katholische Desterreicher von ei-ner Civilroleranz, die ganz nur auf eineMittheilung bürgerlicher Rechte hinausgeht,träumt von Blut und Mord, von Feuerund Schwert, von Krieg und Schläge-reien, von Martern und Rebellion, ver-schweigt alles, was Merzens wahre Ab-sicht helle, wie die Mittagssonne, zeigt,stümmelt Texte auf Texte, verdrehn Stellenauf Stellen, um endlich das Ungeheuerzu gebühren, das er im Busen barg, näm-lich den eifrigen Domprediger als einenAufwiegler wider die Toleranzverordnun,gen unsers glorwürdigsten Kaisers anzu-schwärzen. Merz sollte wider Verordnun-gen geprediget haben, die viel spater er-gangen sind, die keine Beziehung auf denJndifferentismus haben, die himmelweitvon der frostigen Gleichgilt gkeit des Her-zens gegen alle Religionen entfernt sind.Gleichwie es unglaubliche Unwissenheit ist,so was nicht unterscheiden können, so istKO 2 bei-