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eben dasselbe. Sie mSgen sich leicht vor-stellen, wie lange der Weg, und wie betrof-fen unser Theologe war. Mänhard unter-ließ nicht, an verschiednen Gegenden uns an-genehme Aussichten zu machen, und man-cherley Fälschungen aufzudecken, die ein from-mer Eifer der Auszügler noch unter den übri-gen Unsinn ausstreute. Es war uns in derThat lächerlich, daß sogleich die erste Stelle,welche der Auszug angab, ein Beweis sei»er Untreue war. Sie galt den ehrlichenReginald. Er führt in seiner Unschuld dieWorte des heiligen Thomas an, womitnichts weiter gesagt wird, als daß die Ge-setzwidrigkeit der Handlung, damit sie zurSchuld angerechnet werden könne, dem Ver-stände vorleuchten müsse. Nach dem Ketzer-maaßstabe war nun das eben die philosophi-sche Sünde. Der heilige Thomas also warein Ketzer. Das wird wohl Niemand läug-nen, der anders das untrügliche Portroyalnicht verkennt. Nichts war den Auszugs-schmieden nun leichter, als den heiligen Mann,wie ers denn so gut als Neginald verdiente,sogleich in die Ketzerrolle zu setzen: allein da-zu waren die Herren zu kluge; sie sahen
wohl.