S^I
und gerechte Klage wider ihn führten; sah,daß jeder Rechtschaffene zürnte; sah, daß al-les, was Kopf und Herz hatte/ nur seineSchildträger abgerechnet, Mitleid der Un-schuld und Verachtung der schadenfrohen Lü-ge zutheilte. Wo möchte endlich die SacheHinausarten? Wer wird nun ferner meinenZusicherungen trauen? wer bor dem from-men Portroyal andächtig ans Herz klopfen?wer die Ketzerei) vielmehr bey Duldern derLüge, als bey deren Erzeugern suchen? Zie-hen sie immer für sich heilsame Lehren ausArnaulds klugem Betragen; Herr Theologe:er war so einfältig nicht, sich zu bereden,eine Lüge, je öfter sie aus der Presse kömmt,je dreister sie aufliegt, je frecher sie dem Un-gläubigen ins Auge blikt, desto fester werdesie geglaubt. Vielmehr ist alles umgekehrt;man weis nun , daß der Schmähgeist zu seinergedrängtesten Essen; gelangte, daß die Drei-stigkeit gleich einem zügellosen Pferde allesunter ihren Huf bringt, und daß die Unver-schämtheit einem wüthenden Stiere gleicht,alsbald keine Schranken des Anstandes, undder Ehrliche sie zurükhalten. So einem Be-nagen, wer kann nun seinen Beyfall schen-ken!