zur Beleidigung treiben, ist wenigstens un-bescheiden, sie aber mit Luge untersiüzen wol-len — entscheiden Sie, Herr Oberster, wasdas sey.
„Das wäre leicht Mänhard, wenn ichsNicht in ihrem Angesicht läse, daß sie mei-ner Entscheidung nicht bedürfen. Nur einDing ists noch, so mir die Jesuitensachezweifelhaft macht: Den Fragen seines Rich-ters auslenken, scheint mir doch immerböse."
Es ists, Herr Oberster- und dafür errkannt' es jeder Jesuite: allein dazu wirdauch erfodert, daß er mein Richter ist, unddaß er gesezmäßig handelt. Mag er immerRichter seyn, wenn er meiner nicht ist, wasfür ein Recht hat er denn, mich zu fragen?
„Recht, Mänhard: ist er aber einmalmein Richter, so handle er gesezmäßig odernicht, meine Wicht zu antworten bleibt im-mer dieselbe."
Nicht so, Herr Oberster: der gesezwi-drige Richter ist mein Richter nicht mehr,bis er in das Geleis der Geseze wieder ein-lenkt. Alle Gewalt, die. ihm zukömmt, hater von den Geftzen. Verläßt er sie, so ver-
. lassen