Band 
Vierter Band.
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Ein Minister, Herr Oberster, kann sichunter vielerlei) Rüksichten betrachten, jezk alsVater > als Freund, als Gatten - und jeztals einen Staatsbeamten- dem allein dasGeheimniß vertraut ward. Nun kommenSie nimmermehr zu rechte, wenn Sie ihmdas vertraute Geheimniß abloten wollen-den« als Staatsmann läßt er sich nie befra-gen - und als Vater, als Freund, als Gatte,als Staatsbürger weiß er das- GeheimnißNicht: er fertigt Sie also mit einem trokenenNein ab, obschon nur das Ja der Sacheangemessen wäre.

„Und soll dieß etwa keine Sinnbehaktungseyn?"

Gewiß; es ist allerdings eine, Herr Ober-ster: denn ob er in der Rede: ich weiß esnicht, die Worte als dein Freund, oder dieWorte, üm es dir wieder ;u sagen, imSinne behält, mag wohl in der ganzen Sa-che sehr gleichgültig seyn. Alles läuft da-hinaus, daß es der Forschende wissen soll,es liege dem Befragten die heilige Pflicht auf,das Geheimniß zu bewahren, eine Pflicht,von weicher ihn weder die Grübeleien derMoralisten, noch die müssigen Systemenbauer,

noch