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ABC oder Namenbuechlein zum Gebrauche der Stadtschulen in den kaiserl. königl. Staaten ...
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§. VI.

Kurze Sittenlehren.

Fürchte Gott, thu recht, scheu Niemandem-Müssiggang ist aller Laster Anfang.

Gleich und gleich gesellt sich gern.

Geduld überwindet alles.

Nach gethaner Arbeit ist gut ruhen.

Wer nicht will hören, der muß fühlen.

Böse Beispiele verderben gute Sitten.

Wer viel redet) muß viel wissen, oder viel lügen.Wer den Fehler bereuet, dem verzeiht man gern.

Ehre das Alter, dienn du kannst auch all werden.Schweig von demjenigen, was du nicht recht weißt.Sey nicht stolz, wenn du glücklich bist.

Verzage nicht im Unglücke.

Ein zufriedenes Herz ist der größte ^Reichthum.Versprich nichts, was du nicht halten kannst.

Einen faulen Menschen verachtet Jedermann.

Wer andere betriegen will, der wird oft am meiste«betrogen.

Man muß nicht Böses mit Bösem vergelten.

Der Geiz ist eine Wurzel alles Ü bels.

Einen dummen Menschen mag Niemand haben.-Was wir gern thun, das fällt uns nicht schwer.Zanke dich nicht, und vergilt nicht Böses mit Bösem.Flieh kurze Freuden, auf die eine lange Reue folget.Der Mensch denkt, GOtt lenkt.

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