Zuschrift.
lich seyn kann, der nicht in Eurer Kaiserli-chen Königlichen Majestät alle diejenigenTugenden und Vollkommenheiten vereinigetantreffen sollte, die sonst einzeln den wahrenVater des Vaterlandes, den Weisen, und,ich kann kühnlich hinzu setzen, den Helden zubilden vermögend sind. Denn der Tapfereund der Held werden allemal sehr von einan-der unterschieden bleiben.
Ich werde denjenigen Zeitraum allemalvor den glücklichsten meines Lebens ansehen,in welchen; ich die höchste Gnade genossen habe,in Ewr. Kaiserlichen Königlichen MajestätDiensten zu stehen, und so viele Vollkommen-heiten in der Nahe allerunterthanigst zu ver-ehren; und es ist in der That eine sehr be-trübte Erfahrung, die ich von der sehr ge-wöhnlichen Unvollkommenheit des menschli-chen Glückes empfunden habe, daß ich ebendiesen glücklichen Zeitpunct über mit einer an-haltenden Unpäßlichkeit heimgesuchet werdenmußte. Das Glück in Eurer KaiserlichenKöniglichen Majestät Diensten zu ersterben,würde, ohne diesen vor meinen allerdevote-sten Eifer so widrigen Umstand, um so ehermeine einzige Zufriedenheit ausgemacht ha-ben, da meine Familie vor Zeiten in den
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