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Johann Heinrich Gottlobs von Justi Staatswirthschaft, oder, Systematische Abhandlung aller oeconommischen und Cameralwissenschaften, die zur Regierung eines Landes erfordert werden
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Vorrede.

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könnte man ihm diese Entzückung verzeihen, wennnur nicht der nachfolgende immer dasjenige wiederüber den Haufen würfe, was der vorhergehende er-funden haben will, und wenn die Verschiedenheit inihren Ausrechnungen etwas weniger ausmachte, alsdie ganze Größe oder' Weite mehr als einmal genom-men. Der Metaphysik« glaubet sich mit der aller-vortrefflichstm Wissenschaft zu befchafftigen, wenner seiner Einbildung nach in die uranfanglichen Theil-chen der Körper, in das Band zwischen Seele undLeib, und vielleicht etwas weiter eingedrungen ist;und «vergißt darüber, daß es bloß seine eigenen Er-dichtungen sind, bey welchen «einige wenige Mög-lichkeit wahrgenommen hat, und daß der Anfang derkörperlichen Dinge und das Wesen der Geschöpfe ewigVor der menschlichen Erkenntniß verborgen bleibenwird. Sogar der Sprachheld, der Wortforscher,der unermüdete Commcutator, der nichts als einzel-ne Blümgen sammlet, der niemals etwas ganzes er-langet , und der sich vielleicht am wenigsten einer Be-mühnng unterzieht, die ein edeldenkendes Wesenvergnügen kann, glaubet dennoch, daß feine Beschäff-tigung die allervorzüglichsteist, die in dem Umfangealles menschlichen Wissens gefunden werden kann:so geht es in allen andern Wiffenschaften; und wennich mir anmaßen wollte, diese Frage zu entscheiden:so würde man mir vielleicht eben das Vorurtheil vorrü-cken, das ich an andern tadele. Allein, mich dünket,die Sache redet von sich selber; und man kann unse-re nothwendige Erkenntniß auf keine andere Art desVorzuges berauben, als wenn man behaupten woll-te, es sey nicht eben nöthig, daß wir unsere Pflichten

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