Vorrede.
V Iß jemals war bey einem Buch eine Vorredenothwendiger/ als bey diesem/ unddiese Vorrede soll nur eine Rechtfertigung mei-nes Unternehmens einer Arbeit seyn / die manfür überflüßig ansehen möchte. Bekanntlich gabder Herr Weihbischof zu Worms Stephan Alex-ander Würdtwein im Jahr 1787. eineLibliotkeca iVloZumms likris lüeculo primot^poZrspkica iVloßumias imprellis jnlbruäkadmc inäe aä 6 ira inventas r^po^rupkige di-üoria in gr. 4. heraus / und lieferte darinn von1457 bis 1558 ein Verzeichnis der in Mainzgedruckten Bücher. Die Verdienste des HerrnWeihbischofs Würdtwein um die Diplomatik /und Sammlung vieler schäzbaren Urkunden/ sindgewiß entschieden/ und das Publikum weiht ihmdafür Dank und Achtung. Allein da er sich beydiesem Werk in ein anderes Fach begab; so heißtes eben auch bey ihm / wie bey allen denen / dieausser ihrer Sphäre arbeiten , non omniu pol',fmnus omnes, und wenn er diese Wahrheit be-denkt/ so wird er meine übermmniene Arbeitnicht übel nehmen können. Längst schon hab ichsein Werk durchgelesen/ und war willens/ Zu-sätze dazu zu machen; allein die ganze Anlegungdes Plans war verworren/ und ganz, besonders/
daß