der Erfindung der Buchdruckerkunst rc. z r
spielen, oder nach ihrem Fortgangs oder nach ih-rer Vollkommenheit betrachten kann. Allein,wennalle die Partheyen die Buchdruckerkunst nacheben demselben Augenpunkte betrachtet, unddann das gewiß bedeutende Wort Erfindungangewandt hätten, so ist kein Zweifel, daß sie sichmehr oder wohl gar vereinigt haben würden.
§- 9 »
Nunmehr will ich mich nach Mainz, demHauptgegenftand, wenden. Des Zusammen-hangs wegen hab ich schon oben, als vonStraßburg die Rede war, des JohannGuttenbergs gedacht. Hier will ich seineweitere Geschichte fortsetzen, ohne in eine weit-läuftige Beschreibung seines Lebens und seinesadelichen Geschlechts mich einzulassen, die derberühmte sel. Köhler sehr gründlich beschriebenhat. Johann Guttenberg — so nannteich ihn bisher und in der Folge, weil er unterdieser Benennung bekannter ist, als unter
dem
bergs eingebvhrnen Bürgers in Mainz aus dem allenRheinlandischen adelichen Geschlechte derer von Sor-genloch, genannt Gänsefleisch wegen der ersten Erfin-dung der nie gepriesenen Buchdruckerkunst in der StadtMainz rc. Leipzig 1741. in gr. 4.