Streitigkeiten wegen demBuche rc. 41
ten Vater der Kirche, und besonders jene, welche xvuin den ersten 4 oder Z Jahrhunderten gele-^^"^'bet hatten, nicht ganz und gar aus; nichtdaß ste ihr Ansehen gelten liessen, und daß sieihre Schriften als Kanäle betrachteten, durchwelche der Glauben der ersten Zeilen oh- 'ne Stillstand und ohne Unterbrechung bisauf die letzter« Zeilen versetzt worden ist; son-dern nur um zu zeigen, so vrel ihnen möglichwar, daß ihre Lehre nicht ganz und garneu wäre, und daß sie die Fußstapfen desAlterthumes nicht vollkommen verlassen här-ten. Unter den alten Vatern war der heiligeAugnstin derjenige, für welchen sie am mei-sten Achtung zu haben scheinen liessen. Sirberiefen sich oft auf ihn , und hausten die ausseinen Schriften gezogenen Stellen, um zu zei-gen , daß dieser verehrungswürdige Lehrer,welcher wahrhaft würdig war, es zu sevn,wie sie gedacht habe. Daius glaubte also,daß man, um die Protestanten mit destogrößerm Vortheile zu schlagen, als bisher ge.schehcn war, sich befleißen müßte, die heiligeSckrift, und durch die Schriften des heiligenAugustins in Absicht auf die geistlichen Sa-chen , das wahrhafte System der menschlichenNatur in den verschiedenen Ständen zu erken-nen , welche sie durchgegangen hat. Er glaubte,
Laß diese Arbeit ein grosses Licht über die strei-tigen Materien ausbreiten würde, welche sichzwischen den Katholiken und den ProtestantenC Z in