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VIII Abschnitt
ste in ihren Grundursachen, und in ihren ent«
ferntesten Folgen betrachten; einen stand-
haften, unverdrossenen Fleiß, welcher alleSchwierigkeiten auszugleichen, oder zu über-steigen wüste; Deutlichkeit in den Ideen,Leichtigkeit in der Schreibart: mit einem Wortedie Vereinigung aller nothwendigen Eigenschaf-ten zum Erfolge einer unermessenen Arbeit,die man ihm auftrug. Ehe wir ihm aber alsSchriftsteller betrachten, ist es Mt seinen Ur-sprung, seine Person und die vornehm-sten Begebenheiten seines Lebens bekannt zumachen.
Cornelius Jansenius wurde im Jahre1585 in dem Dorfe Accoy nahe bey Leerdamin Holland von katholischen Aeltern, die vommittlern Stande und nicht gar reich wäre',gebohren. Sein Vater hieß Johannes Hott--;und es geschah nur , um sich nach dem Gebraucheseiner Zeit zu richten , daß er den Namen Jan.senius flämisch Jansen, welches soviel als Sob»des Johannes heißt, annahm; andere sagen,daß er es zu Ehren des Jakob Janson, oderJansenius seines Lehrmeisters gethan habe.Obschon sein Vater nicht gar bemittelt war,so b.stimmte er ihn dennoch zu dem geistlichenStande. Ein Priester von Leerdam lehrte ihmdie ersten Grundsätze der lateinischen Sprache;er wurde nachmal nach Utrecht geschick t, woer die untern Schulen hinterlegte. Von da
aus