Band 
Neunter Theil.
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Streitigkeiten wegen dem Buche rc. 8r

Indessen schickten beyde Partheyen Ab«geordnete nach Rom, um ihre Sache sowohl *

bey dem Papste, als bey den Kardinälen undu konsultvrn, welchen seine Heiligkeit die Un»

! tersuchung der angegebenen Sätze, und deS

'' Buches, aus welchem man sie gezogen zu seyn

E behauptete, anvertrauen würde, zu füh-

ren. Man wählte hiezu sehr verständige,aufgeklärte, in diesen Materien sehr geübte,nicht weniger mit Eifer, als Fähigkeit erfüllte,mit einem Worte, solche Männer, wie sie seynmußten, um einen so hetcklichrn Auftragnach dem Willen und Absichten derjenigen,

!j welche sie abgeschicket hatten, auszuführen.

Jene, welche das Beste der zur Vertheidigungj der sogenannten Lehre des heiligen AugustinSvereinigten Prälaten und Theologen zu besor-gen hatten, hielten öfters um die Erlaubnißan, um in Gegenwart des Papstes und derKardinäle wider ihre Gegner streiten zu dör-fen. Aber Jnnvccns X schlug es ihnen alle-zeit rund ab, weil er sich allezeit auf dieoben angefübrte Gründe steifte; damit sisaber doch keine Ursache sich zu beklagen habenmöchten, so erlaubte er ihnen, alle ihre Er-innerungen und Schriften zu übergeben, wel-che sie nothwendig zu seyn glauben würden,um die Consnltorn zu unterrichten, und sirin den Stand zu setzen, um den Irrthumsowohl im Grunde der Frage, als der Worte,in welche jeder Satz abgefasset war, zu »er»

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