ii8 IX Abschnitt
Jtchchund." so scbnni es, daß man nicht si-gen könne, baß„ er wäre hintergangen worden, und daß„ es das Ansehen habe, daß, wenn man sei«„ nem Urtheile widersteht, man ihn nicht al«„ lein beleidigen würde, sondern er würde„ Ursache'haben, diejenigen von der Kirche„ abzusöndern, welche sich weigern sollten,^ sich demselben zu unterwerfen.
„ Was daS Formular betrifft, von dem„ man saget, daß es in der Wesenheit nichts„ anders enthalte, als was in der Bulle selbst„ enthalten ist, so scheint es, daß man es auch„ annebmen und unterzeichnen muffe, wenn„ es vorgelegt werden wird; und man darf„ darüber gar keine Schwierigkeit machen,well die Sache , wegen welcher man sich„ unterwirft, eine Gewlffenssache ist, und weil„ man glaubet, daß man dem Oberhaupte„ der Kirche gehorsam seyn müsse. Dieses„ ist die Meynung, welche wir vor Gott ab«„ gewogen haben, und das Urtheil, welches„ wir über diese Sache fällen zu müssen glau«„ ben, und welches wir mit aller möglichen,, Einfallt ausgedrücket haben.
Also drückte sich der Herr Bischo^von Aletem Jahre 1667 aus; und sein Schreiben, sokurz es auch ist, enthalt in der Wesenheitalles, was man bisher gründliches und schlief,sendrs, Las die Unterzeichnung des Formulars
be«