Die Sache von dem Regale. 15z
Sacke des Formulars gezeiget hatten, wie zvilman es in dem vorgehenden Abschnitte gesehen ^»bryund.hat. Sie liessen den nämlichen Charakter ei-ner unüberwindlichen Neigung für rhre Mey-nung und Unbiegsamkeit tn der Sache von deinRegal sehen, welches sonst keine Hinderniß ge-funden , noch Unruhen erwecket haben würde.
Sie weigcrlen sich hartnäckig dem Edikt von167z zu gehorche»/ obschon die übrige Bi-schöfe / denen nicht weniger daran gelegen war-/ihre Gerechtsame zu erhalten, nicht geglanber ha-ben einen Widerstand / den die Klugheit verwarf,zeigen zu müssen gegen den Willen eines Für-sien, der die Kirche durch seinen Schui; undEifer wegen des schwachen Vortheiles , den erihr durch die Ausdehnung des Regales nahm,reichlich entschädigte. Diese beyde Prälatenwollten nicht allein sich nicht unterwerfe»;sondern sie machten sich auch eine Pflicht, ei-nen Ruhm daraus, ihren Widerstand gegendie e efeylc ihres Oberherrn mit allen demzu begleiten, was ihn recht lautbar ma-chen konnte. Nicht zufrieden, daß sie diemir dem Regale beschwerte Geistliche nicht an-nehmen wollten, und sie für eingedrungen hiel-ten, belegte einer aus ihnen sie sogar mit demBanne, nämlich der Bischof von Panniersdurch eine Verordnung vom 8ten Ful. 1679,auf welche bald darauf eine noch weitläufigerefolgte, in welcher er weder die Obrigkeiten,denen die Vollziehung des Regales und derK 5 Edik-