Die Sache von dem Regale. i8z
August 1689 geendet hat. Alexander VIII ^ll.sein Nachfolger zeigte sich nicht so sehr wider "" 'Frankreich eingenommen, und man hoffte,daß er die Hände zu einem Vergleiche biethendürfte, womit der König zufrieden seyn könnte.
In dieser Hoffnung gab auch der König inder Sache der Quarrierfreyheit nach, welchebisher die Erbitterung von beyden Höfen ver-mehret hatte, damit durch die Hebung einerHinderniß die Aussöhnung erleichtert wurde,welche sie noch lange Zeit hatte aufhalten kön-nen, wenn sie nicht weggenommen wordenwäre. Der neue Papst zog alle Vortheile,welche er von der Nachgiebigkeit des Königesziehen konnte, aber er gab keine Bullen her.
Die letzte Handlung seines Lebens beweiset hin-länglich, daß er, wenn er länger gclebet hätte,dasjenige, was sein Vorführer wider Frank-reich gethan harre, behauptet, oder wohl garnoch mehr erschweret haben würde. Die letzteHandlung ist eine Bulle, durch welche er dieErklärung der Versammlung vvm Jahre 1682verdammte. Er war dem Tode schon sehrnahe, als er selbe unterzeichnete. Er starbden änderten Tag darauf den iten Feb. imJahre 1691. Innocens XII, welcher denapostolischen Stuhl bestieg, liebte Frankreich,und ließ den grossen Eigenschaften LudwigsXIV mehr Gerechtigkeit widerfahren, als diezween Päpste, seine Vorgänger. Er war be-sonders zufrieden, daß der König in der Sa»
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