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XI Abschnitt
xvn ten; nur ein blindes Vorurrhcil hat sie zuJabrbund. einer Zeit hervorbringen können, wo die Ge-müther noch nicht aus ihrer ersten Wallungzurückgekommen waren, und es müßte nurein entschlossener Neid seyn, das Verdienst zuunterdrücken, wenn man sie heut zu Tage an-nehmen wollte. Der Hr. Bvssuel war allzugroß, allzu gvttesfürchlig, als daß er solcheniederträchtige, ja gar strafbare Gesinnungenhatte haben sollen, welche ihm seine Feindeaufgebürdet haben. Wenn wir ist, da diedamal so lebhaften Leydenschafren gestillet sind,und wir die Sachen mit kaltem Blute ein-sehen, finden, daß er zuweil harte, undvielleicht bittere Ausdrücke in den Schriftengebrauchet habe, welche er wahrend dem,als das Feuer des Srreircs zur größten Hitzegebracht war, bekannt gemacht hat, wennes uns verdrießt, daß wir darinn lesen,daß die Frau von Gunon die Verführung derganzen Welt im Schilde führet? , und dasdiese Priscilla ihre« Montan gefunden habe;so müssen wir diese Züge des Eifers dem äu-ßersten Abscheu zuschreiben, welchen er allezeitwider alle Gattung der Glaubensneuerung ge-zeigt hatte, und wir müssen uns erinnern,daß sich die Vater noch viel stärkere Ausdrü-cke erlaubet haben, daß sie die Irrthümerihres Iabrbundertes beftritten. Dieser Eifer,diese Liebe znr Wahrheit, wovon deb Hrrvon Meaux beseelet war, gab ihm dre Ant-wort