Band 
Neunter Theil.
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278 XII Abschnitt

. seines Hinscheidens noch Messe gelesen. Er

Jahrhund. Jahre alt, aber dieser Lauf, wcl,

cher für sein Volk, und für die ganze Kir-che ohne Zweifel allzu kurz gewesen ist, warmit guten Werken so ausgefüllet, daß er d<mlängsten Leben glich. Er wurde 1663 vondem Papste Alexander VII in die Zahl derHeiligen geseyet. Mir haben von der Stif-tung des heiligen Ordens der Heimsuchung,welcher ihm so viele Sorgen gekoster hat,und welcher seinem Herzen so lieb war, nichtsgesprochen, weil wir davon sprechen werden,wenn wir jene bekannt machen, welche ihmGottzurMirgehitstnin dieser grossen Unterneh-mung gegeben hat.

Johan Aranziska Fremiot zu Dyonden 2gsten Jänner 1572 gebohren, war eineTochter des Benignus Fremiot, der anfänglichGeneraladvokat, und nachmal Oberrichler beydem Parlamente von Burgund war. IhreFamilie, welche an dem alten Adel berühmt,und an verdienstvollen Leuten fruchtbar war,hatte mehr Ehre davon getragen, daß ste ihrdas Leben gegeben, als ste von allen ihrenTiteln, die sie besaß, empfangen hatte. IhreMutter, Margaretha von Berbisy einem der be-rühmtesten Häusern in der Provinz, warsehr fromm. Andreas von Fremiot ihr Bru-der, welcher Erzbischof von Bourges war,erbauete die Kirche mit allen Eigenschafteneines tugendhaften Prälaten ; Margaretha ihre

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