Band 
Neunter Theil.
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XII Abschnitt

xvu dieses Entwurfes, und mit UebereinstimmungJahrbuttd- Schwägerinn warf er die Augen aufVincenz von Paul. Dieser heilige Priesterschien ihnen dazu um so schicklicher zu seyn,diese Unternehmung zu führen, und zu verroll»koinmnen, als er schon zwey Landpfarreyen ver-sehen , und in kurzer Zeit darinn durch die Wach-samkeit seines Eifers, und durch den Nach»

' druck seiner Ermahnungen die Sitten gänzlichverändert hat. Er überließ sich der Vollzieh,ung dieses schönen Vorhabens ganz und gar,weil er darinn die Ehre Gottes, und das Heilder Seelen sah, die allezeit die zween grossenGegenstände gewesen sind, auf welche alle seineAbsichten abzielten. Im Jahre 1626 wurdeihm das Seminarium von St. Firmin über-geben, um sich allda mir einigen sich beyge-sellten Geistlichen dazu geschickt zu machen.Dieses Haus war der Anfang dieser neuenVersammlung, und jenes von St. Lazarus,welches nachmal der Hauptort geworden ist, ,wurde ibnen erst einige Jahre hernach über-geben. Als im Jahre 1632 sich die Gesell-schaft, welche von dem Dincenz von Paul ge-stiftet worden ist, in kurzer Zeit vermehrethatte, so machte sie Nrban VlH zu einerKongregation, und erlaubte dem frommenStifter zur Regierung der ganzen Gesellschaftund zur Führung anderer, welche sich dazuverbindlich machen, Lcbensregeln aufzusetzen.Diese neue Gesellschaft hat sich sowohl in Frank-reich,