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XU Abschnitt
XVII ben, ihn als einen seichten Geist, als einenJahrhund-mehr andächtigen als aufgeklärten Mann,der in seinem Betragen mehr Eifer als Ein«sichten gezeiget hat, vorzustellen. Derjenige,welchen Leute vom höchsten Range und dergrößten Tugend mit ihrer Achtung beehret ha«ben, welchen ste mit unbegränzten Vertrauenin ihren Andachtsübungen und Gewissenssachenzu Rathe zogen, von welchem ste allezeit klu«ge und uneigennützige Einschlage erhalten,und in dessen Schoose sie ihre Geheimnisseniedergeleget haben, hat ein Mann von gründ-lichen Einsichten, und von einem vollkomme-nen Verstände seyn müssen. Dieser war Vin.<enz von Paul, und alle Umstände seines Le-bens zeigen ihn unter den Farben, wie wirihn malen. Erstarb den 27sten Sept. 1660Benedikr Xlll sitzte ihn den izten August1729 unter die Zahl der Seligen, und Cle-mens XII den i6ren Aun. 1737 unterste-Heilige.
Die Versammlung der Spitalnonnen,Araue Schwestern genannt, hat auch ihrenUrsprung dem heiligen Vincen; von Paul zuverdanken. Ludovika von Marillac, Wittwedes Herrn le Gras, vornehmster Staatssecreslär der Königinn Maria von Medtcis, wardie würdige Mitwirken««, welche ihm Gottzu dieser frommen Stiftung gab. Sie wareine Nichte von Michael von Marillae Siegek-
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