ZO4 XII Abschnitt
xvn keil waren. Wenige geistliche Gesellschaften^Jahrbund.auch in den schönsten Jahrhunderten habenso viele in Ansehung der weirschichrigen undgründlichen Gelehrsamkeit berühmte Männerhervorgebracht. Fast alle haben ihren Fleißauf die geistlichen Wissenschaften, und ihreArbeiten auf die verschiedenen Theile der geist-lichen Gelehrsamkeit verwendet, sie habeneine Menge nützlicher Arbeiten hervorgebracht,welche andere nicht unternommen, oder wegenSchwierigkeiten, die man hat überwinden müs-sen , unterlassen haben würden.
Der Orden des heiligen Dominikus,welcher erst nach viele» Jahrhunderten nachjenem des heiligen Denedikts entstanden ist,war auch in die Zuchtlosigkeit verfallen: Alleswar darin» ins Stecken gerathen: die Zucht,die klösterliche Ordnung, das Studircn , dieWachsamkeit der Obern und die Nntergebungderjenigen, welche ihnen unterworfen wa-ren. Der P. Sebastian Michaelis wurde vonGott erwecket, den Geist der alten Observanzin diesem berühmten Orden, welcher der Kir-che so grosse Dienste leistet, wieder einzufüh-ren. Er wurde im Jahre 154zzu St. Zachariaseinem kleinen Markstecken «n der Provence,welcher an dem Fuße des Berges Sainre Bau-me genannt, gelegen ist , gebobren. Er trattsehr jung in den Orden des heiligen Domjsnikns, und legte indem Konvent zu Marseille
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