Band 
Neunter Theil.
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4zr XV Abschnitt

XVII Viertens. Was aber am meisten bey-

getragen hatte die Geistlichen von der erstenund zweyten Ordnung zur Eingezogenheit undRegelmassigkcit zurücke zu führen, das wardie Stiftung der Seminarien. Der heiligeKirchenrarh von Trient hatte sie als einnothwendiges Mittel anbefohlen, um fürdie Zukunft fähige Diener zu bilden, welchedie heiligen Sachen würdig behandeln, und-ihren guten Sirren den geistlichen Standbeehren sollten. Der heilige Karolus Bvromcnsrechnete sichs zur Schuldigkeit in Ansehung des-sen den Absichten der Kirchrnversammlung bey»znpstichtcn, und sie sowohl in seinem eigenenSprengel, als in jenen , welche von seinem Erz-stiste abhängig waren, vollziehen zu lassen.Alle für die Glorie Gottes und die Ehre derKirche beeiferte Bischöfe ahmten ihn in die-sem , und in vielen andern Puncten nach.Man hat allenthalben auf Kosten der Prä-laten dergleichen Probhäuser aufrichten ge-sehen , wo die geistliche Jugend dasjenige ler-net, was sie wissen, lehren, und ausübensoll. Viele neue Kongregationen widmeten sicheiner so verdienstlichen Arbeit, und wovondie glücklichen Wirkungen gar bald fühlbarwurden: dergleichen waren gleich von denersten Zeiten ihrer Stiftung die Därcr vonder christlichen Lehre, die Väter von demOratorium, jene von der Mission. Nach-mal widmeten sich noch andere geistliche Ger

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