46- XVI Abschnitt
XVII angeleget hatten. In der sittlichen OrdnungZavrvund- g^nzren die Philosophie, die Künste und die Wis,senschaftcnmehr als jemal. Indessen beherrschledennoch in Mitte dieser Macht und Gloriedie abgeschmackteste und gröbste Abgötterei) dieganze Welt; die wichtigsten Fragen blieben un-entschieden; man behandelte sie in gelehrtenGesellschaften wie zweifelhafte Sachen. Waseine philosophische Sekte zu einem Haupt-grundsatze machte, das bestritt eine andere wie-der öffentlich; eine dritte behauptete ohne Un-terschied das für und wieder, ohne daß dasEine aus ihnen den ausschliessenden Besitzthumder Wahrheit zu behaupten sich beyfallen ließ,weil keine aus ihnen ihre Glaubenslehren fürwichtig genug hielt, um sich berechtiget zuseyn zu glauben, daß sie, ich will nicht sagenin der ganzen Welt,, sondern auch nur beyeinem einzigen Volke, und in einer einzigenStadt über die entgegengesetzten Glaubensl-H,ren den Vorzug haben sollte.,. Man stritt,man schrieb über alles; und wenn auch ausdiesen Streiten, aus diesen Schriften einigesLicht hervorstralre, so war es nur allein indie Schulen eingeschränket, und gieng nichtweiter über diese enge Gränzen hinaus. DieWelt war nicht weniger ihrer alten Irrthlumern übergeben. Kein Mensch wußte, waser von dem Daseyn, und von der N >tnr ei-nes Gottes halten sollte, von der Geistigkeit»§d Unsterblichkeit der Seelen, von den Ber
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