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Librorum nonnisi veterum rariorumque proximis ab inventione typographiae annis usque ad a. 1682 in quavis facultate et lingua editorum notitia historico-critica : oder, Theophili Sinceri neue Nachrichten von lauter alten Büchern, so von Anfang der edlen Buchdruckerei bis A. 1682, da sich die Acta eruditorum Lipsiensia angefangen, ans Licht getreten sind : nebst allerhand ... dienlichen Auszügen aus einem viel-jährigen Brief-Wechsel, auch andern gelehrten und curieusen Sachen ... und mit nöthigen Registern versehen / [Georg Jacob Schwindel]
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Der Buchdrucker, Bringer, meldet in der Dcdkat. an Ludw. GeorgGrafen zu Srolverg, Königstein, &c. daß in diesem, aus 2. Theilen bt*stehenden Dialogo zwischen einem alten und jungen Studenten, diese Philo-sophisch verborgene Geheimnüffe dermaffen klärlich vor Augen gestellet wer-den, und offenbaret, daß dieselbe von einem frommen und fieißigen Liebhaberwol und ohne sonderbare Mühe mögen erlehrnet und ergründet werden.Und gefallen mir sonderlich diese p. 48. vorkommende offenherzige Wortewol.- „Diese Kunst findet man nirgends offenbarlicher als durch parabolen,„die man fleiffig betrachten soll, sampt andern abprebirten PhilosophischenSchafften durchlesen; es ist aber in unser Kunst nicht viel Kopfbrechens,„Unkosten noch Gezeugs vonnöthen, es kan auch einer diese Kunst in einem„halben Tag lernen, und in 8. Tagen ins Werk richten, daß es dann seinen„eigenen Anfang hat; aber an vielen andern Künsten muß man sonst 6. oder„7. Jahr zu thun haben, biß solche zu Werk und zu Nutzen sind zu bringen„dem Künstler; aber gar viel haben wohl zo. oder 40. Jahr Unkosten da-„rauf gewendt, und doch gar wenig und selten dazu kommen, und die Mei,„sier dieser Kunst wollen sich nicht merken lassen, das kommt der Welt„fremd vor; es stehet in GOttes Gnaden, man bedarf nur zu dem Elixi«„Azoth und Feuer, welches nichts anders ist, als waschen und kochen, sol-„uiren, putrificiren, coaguliren und figicin, schwarzen, wissen und rötten.„Es kans der Arm sowohl als der Reich machen und vollbringen, man darff, sie auch von wegen Vergeß in Büchern nicht schreiben, sondern wohl im„Sinn behalten, si> lang man lebt. Ich kans mehr deutlicher mir gu-„rem Gewissen offenbaren um des unbilligen Gewalrs halben, so„sage ich euch nur: Nehmer zur Bunst Monwasser oder Silber-„wasser, darinnen Sonnen-Srrahlen verhaffc sind, und ist diß recht„wie die Alten sagen, eine Werbec-Arbeir, und doch so vies Bücher„davon geschrieben sind, und so viel hohes und niedern Standes„nach diesem Oelblar zielen, aber langsam treffen; dann die lTsarue„har INWENDIG den Riegel vorgeschoben (*).

_Ich

(*) Indem deutschen Rosen-Creutzerischcn Tractätlein, dessen Tit. Prodrome Rhodo su».

totitut. Parergi Philosophici, {Je. 1620, in 8. cd. stehen p 4 °. eben diese Worte; nur, daßnach diesen Worten: Sonnei-Slcahlen verhassr sinv, noch folgende hinzugesetzt wer-den: vor allen habet dir Sckmaragv-Tastet wol in acht, insonderheit da er

spricht (Herme* üb. de vnitate Entis :) Richte dich ganz und gar zu dem, das über dieist, erhebe dir Flügel deines Verstands zu dem Schein der obern subftar,*, so wirst du mitdeinen Augen in - und auswendig anschauen deren unzeblbar und hohen Schönheiten,und ein ander Licht, welches alle Lichter übertrifft, wirst dich verwundern, und aller Werck»er Welt nicht achten, Scc.