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der rechte Trost in tödclichem Abgang der Kinder und Freunde, vor Au-gen gestellet wird. Die 0 Ursacv, warum man nicht zu viel trauren sol,m GOttes Wille; die 2) gute Billigkeit; die z) Unrermeidtlichkeit desTode-; die 4) Brüderlicher Nutz ; die f) Göttliche Fürsichtigkeit; die6) Traurens und Weinens Unnützlichkeit; die 7) Traurens und WeinensSchädlichkeit; die 8) eigener Nutz, und die 9) allgemeine Auferstehung.M. David Wälder hat eine Vorrede , oder Dedicatio n an alle betrübteund traurende Christen in der Grade Hamburg, wo damahls eben dieleidige pestileny graMrte, gemacht, dat.Hamburg 1597. den 21. Aug.unter andern meldend : daß nicht nur der A. 1510. d. 10. Martii in wah-rem Glauben seeliglich in dem HErrn entschlaffene Neysersberg ;u Straß-burg, sondern auch Joh.Huss zu Prag , Wesselus zu Paris, AndreasProles zu Magdeburg , Joh. Hüten zu Jsenach, Albertus Crantz zuHamburg, und andere, anderswo von ihm gewissaget hatten. Zu mei-nem Exemplar hat jemand aus ö. Rhenano in TertalL de Poenit, fol-gende verdeutschte Worte vorn hinein geschrieben: Thomas von Jauinound Scotus , zwey scharfsinnige Männer, haben die Ohren-Beicht sohoch gespannet, daß ein ansehnl. und heiliger Theologus , Joh. Geiler ,viel Jahr Prediger zu Straßburg, hat zu seinen Freunden pflegen zu sa-gen , daß nach der beiden Leute vorgeschriebenen Regeln zu beichten un-möglich sei. Cr, Geiler , hatte mit etlichen aufrichtigen Kloster-Leutenbeedes Carthausern und Eranciscanern umgegangen, welche ihm ange-zeigt, mit was Pein etliche fromme Hertzen gequälet würden, durch dieallzu strenge Ohren-Beicht, welche sie ohnmöglich halten könnten, undgab darauf ein Buch in deutscher Sprach mit dieser Überschrift: DieDranckheir der Ohren-Beicht an den Tag. Wie wenn er erst zu un-sern Zeiten solte leben, und die ungeheuren Volumina über die Casus mder Beicht hätte sehen und lesen sollen? * Scripllt multa Geilerus yquorum indicem exhibet Adamiin Vita eius. His in scriptis corruptossaeculi ac monachorum mores acriter reprehendit. . Monachos ni-gros solitus est appellare diabolos; Albos matrem eius; mixti colo-ris pullos eius. Cum Guiliclmus ab Honsteim Episcopus reunciare-tur, Argentorati pro concione monuit: Episcopum debere esse pium,suum ipsius munus exequi; Templum frequentare, non politica tra-ctare,
* coiss.TK. Großgebüuers 3. grisil.Schriffttn 166?. in s. p.874.sq.
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