_Vorrede._
Leibes, da ihn sein Schöpfer am 2ten November 1742. nachemem sechswöchigen sehr schmerzhaften Lager, auf weichemferne noch übrige Kräfte durch ausnehmend heftige Stetnbe-schwehrurrgen, und vor allen Speisen empfundenen Eckel,gänzlich erschöpft worden»zu Rüste gehen hies. Es hartesich schon seit 17z 6. unser Herr Koch mtt einer Art von GriesBeschwehrungen beladen gefunden , und deswegen bey vie-len vornemen Aerzten unsers Vaterlandes Rath und Hülfegesuchet, aber ganz vergebens. Viele hatten nicht einmaldie nöthige Einsicht in diese Krankheit, und viele, die solchebesassen» fanden sich von tauglichen Hülfsmitteln entfernet,welche sie vielleicht würden gehabt haben , wenn von ihnennicht die Art, solche zu erlangen, wäre verschmähet worden.
Wir musten ihn in feinern grossen Stuffenjahre, welcheser einige Wochen vor seinem Tode, erlebet, und das vor Per-sonen , von besondern Verdiensten, besorglich gehalten wird,unter der Zahl der Verlebten erblicken. So wenig es aus-gemacht, daß durch eine unergründeteVerbindung der Din-ge, nach Verfliessung je sieben und neun Jahren, und am al-lermeisten , wenn nach Vervielfältigung beyder Zahlen miteinander, das 6zte Jahr eingetreten, in dem Menschen ei-ne sehr merkliche Veränderung, und wohl gar der Tod, er,folge; so selten war es, daß unser berühmter Herr Koch seinSterbjahr voraussagte, und, alles Einredens ohngeachtet,dabey verblieb, daß er selbiges nicht überleben würde. Be-wundernswürdige Kraft der Seele! welche vielleicht mehr-mahls verspühret werden könnte, wenn mcht das Thierischeunsers LeibeS die Göttlichkeit unsers Geistes verschlossenhielte- Von seinem Lebensende würde zwar noch unterschie-denes beyzubringen seyn, allein der Zweck dieses Aufsatzesverwehret solches- Ich führe nur noch an, daß wir den 4-tenNovember, nach dessen erfolgtem Ableben, den entseelten Nestvon unserm verblichenen Freunde, der Erde, welcher sich der-selbe, was den Leib anbetrift, schuldig war, auf Hoftmng
anver-