Band 
Siebendes Jahr 1743.
Entstehung
JPEG-Download
 

L Samlung Merkwürdiger ^eäsülen.

vier Felden und einem Mittelschild : welches letzere, gleichwie auch dasHaubtschild selbst, in Farm eines Herzens erscheinen. Umhergehen dreyReihen Schriften. Die äuserste an dem Rand heifet: M8LKILOK-v:iL LT. VLK.ITs8: LV8TQV:lunc KOKOK.ae

T^l^Odl.um k.IV8 Barmherzigkeir und Wahrheitbehüten sein Reich , und die Gnade stärker seinen Thron. Diewittere: MM. k^ciLdlVO. NLrMXehl. TEK1V8 Mic wolrhunfürchten wir niemand. Und endlich die innerste, zu nächst andem Wappen: OLV8. kkOTLLTOK. dl08^kkd GOrr ist unserSchutz. In den zwey lehern Umschriften befindet sich, zwischen der»Wörtern, statt der punÄorum, jederzeit ein Klee.

Ich wende mich haubtsachlich zu dem svers, und zwar, da ich vondem im Brustbild darauf erscheinenden König schon anderswo geredet,denen um selbigen herum stehenden Wappensihildlcin: deren Erwähnungund Bekantmachung nicht nur zur Erklärung an sich gehöret , sondernauch, aus eben der Ursache, und weil sie auf mehrern Sorten zu Schul-den kommen , nicht unangenehm seyn kan. Ich fange gerad über demHaubt an , und gehe also , vor dem Gesicht vorbey, zur rechten Hand,oder vielmehr in Betrachtung der Münz selbst zur linken, rings herum fort.

I . Solcher Gestalt erscheinen zu oberst zwey in das Creuz gelegteblaue Fahnen , worin manchmal güldene Creuze bemerket worden , aufdenen ein güldener gecrönter offener Hebn ruhet: welches das Wappenvon Süd Finnland ist.

II. Gleich darauf folget dasjenige von Nord Finnland: nemlich,auf einem güldenen Boden, ein auf den hindern Füsen aufgerichtet ste-hender Beer, mit einem Saibel in der reckten Tatze: neben welchen sonstSterne gesehen werden. Von den» gemeinen Wappen des ganzen Finn-landes, und der Provinz an sich, wird unten noch gedacht werden.

III. Das nächst folgende Sckild hat ein güldenes Feld, und in sel-bigem einen schwarzen Greif: wodurch Gudcrmanland angedeutetwird,so zudem eigentlichen Schweden gehöret. Wofern aber jemand lieber OstGothland, das unten dlo. XX. vorkommen wird, schon hiebe») verste-hen will; so stehet es in feinern Belieben: doch halte ich es alsofürbesser.

IV. So denn prselemiren sich zwey in das Creuz gelegte Pfeile,zwischen welchen oben eine offene güldene Crone ist. Der Grund soll sil-bern seyn: die Provinz aber, so dadurch bemerket wird, ist Dalekarlien, indem eigentlich so genanten Schweden.

V. Diesem folget Helsingen, in Nordland, nemlich ein Steinbok,welcher hie auf den vier Füsen stehend erscheinet, manchmal aber sprin-gend, nur mit halbem Leib, sv daß die Htnderbeine abgeschnitten sind.

Vl. In