Band 
Siebendes Jahr 1743.
Entstehung
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8 Samluttg rNerkwükdigee ^eäLiUen.

Königreich, nemlich in Polen, lebete, und dieses ohne Vvrwissen und Ein-stimmung der Stände nicht thun könte, besonders des damaligen Herzo-ges Paroli. als nächsten Prinzens vom Königlichen Haus, und Statt-halters: ja als bald hierauf die Schweden eben diesem König Sr^ismuli.clo den Gehorsam aufkündigten ; ward solche Vernachlässigung desSchwedischen Wappens als eine vorneme Mitursache angeführet.

Da solcher Gestalt gedachter Lsrolus noch als Herzog von Suder-wannland diesem Tractat wiedersprochen; so wolle er noch viel wenigernachgehends, als er König worden, daran gebunden seyn, sondern r esstu-mirte den Streit von neuem auf das eifrigste: weßwegen vielfältige Tra-ktaten, so hie zu weitläufig sind, darüber gepflogen wurden: wie er denneben daher, weil sich die Dänen an seine remonlkraciones nichts kehre-ten, sondern fest auf ihrem Vertrag von 1699. bestunden, ihnen wiederTort zu thun, die oberwähnte Annehmung des Tituls von Lappland zu^ ? Schulden kommen fies. Dieses und mehrere hitzige »cterirnra in solchem

Haubtstreit, wozu noch einige andere Ursachen schlugen , erregten isir.einen abermaligen blutigen Krieg zwischen beeden Cronen: in welchem aberSchweden keine Seite span, und ^srolvs IX. das nächste Jabr mit Todabgieng. Sein Sohn, der nachmalige grose Oustavns -väolpku8. hatteanfangs vieles zu betrachten, um sich in seiner neuen Regierung fest zu se-tzen: es wurde also gleich iSrr. mit Dänemark rr-tÄiret. dtettisreurwar Engelland durch seinen Aesanden ^apobum Spencer, der Ort der Zu-sammenkunft Knärröde, und von Schweden fand sich eine ansehnlicheGesandschaft ein, so in dem Reichs Canzler Axel Ochseystirn, und denReichs Räthen Claus Bielke, Gustav Sternbvck, und Heinrich Horn,be-stund , von Dänyemark hingegen auch der Reichs Canzler Christian Friis,nebst den Reichs Räthen Mondrup Porsberg, Axel Brahe, und EschillBroock. Es kamen vier Haubt Puncte aufdas Tapet: wir bleiben abernur bey unsern drey Cronen, so den zweyten ausmachten. Wegen diesertrugen es die Dänen anfangs abermal aus einen inrerims Vertrag, daß dieSache auf beeder Könige Lebens Zeit in lutpenlo bleiben solte, an. DieSchweden hingegen wolten ein ciecilum, und ward heftig gestritten-Hieraufgaben diese nach,daß die Dänen auch die drey Cronen, jedoch in andererStellung, und mit andern Farben, führen sollen. Jedoch die Dänen, wel-che ohnehin, wegen ihrer erhaltenen Vortheile,Ursache zu haben vermeinten,thaten zu lezt gros, und wolten nunmehr auch die Sache ausgemachet ha-ben. Bey solchen Umständen erthaleten endlich die Schwedischen ReichsStände ihre Einwilligung, daß, wie an seinem Ort gemeldet worden, ohnewettern prasslMir.auch Dännemark die drey Cronen auf ewig behalten solte.

ämorez siehe haubtsächlich den der an gefüh rten 47. Woche des voriges Jahres'

. Den s. jsn. 174;.