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bu; warm nicht wenige , und die vornemsten , als der ?rimss, GrasCanzler, und andere, zumal anfangs, für Brandenburg geneigt: als sieaber sahen , daß es auf dieser Seite wegen der Religion all zu groseSchwierigkeiten setztte; wendeten sie ihre Neigung auf den PrinzenGeorgvon Dänemark- Die Geistlichkeit hingegen, und insonderheit die Jesui-ten , bestrebeten sich sehr für den Herzog von Lothringen. Der Adel, wel-cher das vorige mal so unverhoft durchgedrungen, galt jezt, aus eben die-ser Ursache, desto weniger- Fast durchgehends war selbiger wiederFrank-reich gesinnet: ein Theil stimmcte gleichwol wieder auf einen Piasten, meh-rere aber auf den Herzog von Lothringen.
Die Armee, mit ihren Osne^sls und OKcier?, machete dermaleine haubtsächliche Partey aus: welche denn, dem Bezeigen des GrosFeldherrn Lobieskl zu Folge, dem Prinzen von Lonäe Kvorilirte, nochmehr aber, und am End gänzlich, dem Gros Feldherrn selbst. Dieserkliliimulirte anfänglich seinen Lust zur Lrone, wie bereits angezeiget wor-den, ungemein, ja so sehr, daß seine Vertrauten behaubteten, er würdedie Crone nicht einmal annehmen, wenn sie ihm auch von freyen Stückenangetragen würde. Hingegen war er äuserlich mit aller Macht für denPrinzen von Lonös bemühet: an welchen er auch, als der sich ebenfals,aus angezeigten Ursachen, nicht öffentlich bewerben wolle, zweymal schrieb,und ihn zu Suchung und -wcepcirung der Crone ammirte. Jedoch vieleurtheNerenganz anders von solchen Ernstmnd wollen eine tiefe polirique da-runter entdecken: sintemal er allein mit seiner Partey denjenigen Candi-daten recommenäirte, welcher sonst keinen Anhang hatte, und von demer fast gewiß wüste, daß er mit ihm nicht durchgingen würde: jaesglau-beten einige, es dürfte ihm selbst solcher am aller unangenehmsten, und ernichts weniger als den Kriegs Ruhm mit ihm zu theilen, gesonnen seyn.Mithin mochte er wohl dadurch nur haubtsachlich gesuchet haben die an-dern Parteyen zu schwächen, und zu verhindern, daß sie sich, biß er sichselbst eine Partey kormiret, mit denen ihm zugethanenen nicht vermehrenmöchten, auch alle und jede zu schrvcken, daß sie, aus Furcht LonNe dürf-te endlich doch noch i-eullwen, desto lieber ihm beyfallen sollen. Nachder Hand ergab sich freylich, daß er zeitig für sich selbst zu arbeiten ange-fangen habe, und zwar so stark als heimlich es geschah: wozu er sich desVortheiles mit gutem lucceckbedienete, daß er an jedem Candidaten et-was aussegle, und also fast alle andere ausschlos: denn mit dem Prin-zen von LonN« wüste er, daß solches ohne sein Zuthun ohnehin geschehenwürde. Übrigens war er der einige kffslku; der eligibilis gewesen, oderauf den man ein Absehen hätte haben können: folglich, da es mit den aus-
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