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ttt, auf welchem l-urkerus erschienen. Ob nun schon hierauf, nebst derVerncuerung des Regimentes, und Verlegung debselvigen nach Nürn-berg, auch eben allda ein anderer Reichstag zu halten beschlossen worden;so entstund doch nicht weniger der grose Krieg mit Frankreich : weswe-gen der Kaiser die Reichs slkaircn seinen verordnecen Vicsriis, oderStatthaltern, überlies, und sich fü-r seine Person so gleich von WormSnach den Niederlanden erhub. Hiezu kamen noch gefährliche Ausständein Spanien selbst: welche, ob sie schon grösten Theiles vor seiner Ankunftgestillet worden, ihn doch um so viel mehr bemüsigeten, auch dahin übertu setzen, welches zu Anfang des Jahres ixrr. da er, von den Nieder-landen aus, den Weeg über Engclland nahm, geschah. Hieraus erhel-let nun,daß Kaiser Lsrolus V. persönlich, weder im Jahr r sri. selbst,noch kurz zuvor oder hernach, in Nürnberg gewesen. Dieses nun hin-dert, was die Haubtsache selbst betrift, keines Weeges , daß ihm dergüldene meösillnn um diese Zeit, da er sich das erstemal in Teutschlandeingefunden, die Kaiserliche Krone genommen, und gleichsam die Regierung angetret»ten, als ein unterthanigeS prsetcnc zu gekommen: ob aber selbiger in der tzofnung z»dessen eigener Ankunft,vor oder vielmehr nach demReichstag zuWorms,verfertiget wor-den,oder dieUberreichung an den statt seiner sich eingefuudenen damaligenErzherzogkcr-älnanstum geschehen.- sind Fragen und Muthmaffnngen welche ich nicht zu entscheidenvermögend bin. Hingegen habe nunmehr noch , meinem propor gemaö, von dieserAnwestnheit kerstinanäi , und denen Gelegenheiten welche selbige verursachet, auchdes Kaisers eigene Ankunft hatten können vermuthen lassen, etwas weniges zuge,denken.
Der Erzherzog reräinsnöu; langete isri. und zwar den 5. ^u§. oder den Sonn-tag nach ?erri Ketrenfeycr, zu Nürnberg an, imd war solches das erstemal da er die-se Stadt betrat, mithin geschahe selbiges mit desto grösern lvlenniraeren Er hieltden Einzug reitend durch das Frouenthor, und harte 402. Pferde in seiner 5 uicc -empfangen aber wurde er bereits vor dem Wald, und bey S. Peter vonsOLO.-Bür-gern zu Fus, und g > <22. zu Pferd, ohne die Z22. Kaufleute in besondern, Aufzug (wie-wol ich auch sonst in allem nur 700. zu Pferd angezeiget finde) in Begleitung einerar-tiilerie von 22. Feldschlangen, auch mehrerm groben Gcschütz, eingeholet, und zu-gleich 40. Canonen gelöset: der Erzherzog trug Verlangen das Volk in genauen Au-genschein zu nehmen: wcßwegen er denn um selbiges, das in Schlachtordnung stund,herum ritte: welches zwar ihm für seine Person gar gern vergönnet ward: unerachrtet man Ursach zu haben vernreiuete, wegen seiner fremden Begleiter in guter Obhutzu stehe». In eben diesem Jahr 1 s2 1. noch, acht Tage nach S- Barbara, langeteauch dessen Gemahlin zu Nürnberg an: l- eräinsnclu; selbst aber reifere hierauf ab undzu : wie ich denn unter andern auch finde, daß er nachgrhends ,sr;. am Sonntagnach klarise Opferung abermal mit besondern Ceremonien eingeritten. Im Jahr1524. grenz er, wie wir bald hören werden, völlig von Nürnberg mit andern Fürstenab, und damadnack Regcnsburg.
Die Ursachen solcher Reisen nach Nürnberg waren,angezeigter Massen, der Reichs-tag allda und das Regmient. Der Reichstag solle allerdings noch vor der Reise desKaisers nach Spanien gehakten werden,und firng demnach i/r r. bald nach den Worm,
siichen