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wuchs dieser -lK-H nicht so gar heftig an, daß er ihn zu einem ehlichenKind, mithin der Nachfolge fähig, gemachet hätte. Vielmehr, da er undfeine Freunde dergleichen aufdie Bahn brachten, wie nemlich seine gedach-te Mutter, vermog einer heimlich vollzogenen Trauung, würklich des Kö-niges eheliche Gemahlin gewesen; würkete bey diesem der Eifer für seinenBruder so viel, daß er folgendes eigenhändig regillriret: Damit allerZwist abgethan werde , so mit der Zeit, die Lron Nachfolge be-treffend , sich entspinnen möchte; so bekenne ich vor G(l>tt: daßich keinen Heyrachs concrsÄ vollzogen, noch auch mit einigerFrauens Person , sie möge seyn wer sie wolle, als mir meiner je-tzigen Gemahlin Aönigin Lacharinen, vermählet gewesen, rc. wel-ches den ?. ^un. 1680. geschah-
Er lebete bey des Königes CLroli ll. Tod auser Land in dem exilio,haubtsächlich wegen dieses Cron Neides , oder der Feindschaft mit desKöniges Bruder dem Herzog von Pork. Diese brachte vergleichen Ent-fernung öfter zu weg. Die lezte rührete von dem so genanten Kye com-plor, oder einer bekanten eonlpirsrion vom Jahr lSzz. her. In diesewurde auch der Herzog von Klonmourb verwickelt § und erhielt, nach demer sich reciriret hatte, perclon , unter der Bedingung ein aufrichtigesBekenntnis abzulegen: Er that solches, jedoch nur in allgemeinen eer-mim'g : der König aber exrenäiret es, und bedienete sich dessen,mehr als ihm lieb war, zu leßirimirung des dabey gebrauchten jpr«ce6s>re, und einiger execuricmen. Hierüber eiferte der Herzog öffentlich,und verursachet damit, daß ihm der König eine schriftliche Erklärung ab-forderte. Ob nun schon auch diese zimmlich genersl war ; so lies sichgleichwol der Ouo eine gross Reue darüber ankommen, und lag dem Kö-nig so lang an, biß er ihm solche wieder excrsäirete, und zugleich den Hofverbot: welchen er denn nicht allein, sondern auch Engelland selbst, dasder König nicht verlanget, verlies, und sich nach Holland zu dem Prin-zen von Oranien begab. Allda ihn gleichwol die väterliche Liebe des Kö-niges nicht »bsnöoimirete , sondern eigenhändiger Zuschriften wür-digte, und mit Geldmitteln zur Genüge versähe: biß oftgedachter KönigLarolus ll. den 6. lsbr. 168s. unvermuthet mit Tod abgien.a: eben alseinige in den Gedanken stunden, es würde der Glüks Stern für den vus6s kionmourb von neuem aufgehen.
Er befand sich also, da der König verstarb , noch bey dem Prinzenvon Oranien, der ihn zwar für seine Person mit aller Gutheit rr-gtliret,jedoch für aller Gewaltthätigkeit, und unvorsichtigem Unternehmen, wieer nachgehends in seinem Unglück rühmet, ernstlich warnet, und, theils
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