Band 
Siebendes Jahr 1743.
Entstehung
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146 SamlunZ tUlttkwükdigee Ueäaiilen.

Auf der Gegenseite sitzet eine Frauensperson, welche ich für das Landoder Herzogtumm Würkemberg, halte: vor ihr stehet eine IR ms, mit ei-ner Pflanze von drey Blätern in der Hand, und zwey Kindern zu beedenSeiten, und eineMansperson, als ein Römischer Held bekleidet: so dennviuthmaßlich die Neuverlobken, nebst dem zu verholenden Ehefeegen, be-deuten. Oben herum stehet: ViOLädU. OLVk.!. r^Ll. kLl 05 . VL-8HO8. und in der exergue: LVVLdN'Vl. kLUL!88!^lO. Jenesheiset: Es sollen meine Augen eure Rinder sehen : dieses : Beyhöchst glücklicher Ankunft. Über das find, die Urheber, als den Ver-fertiget, Verleger, oder invenrorem, an zu zeigen, noch einige AnfangsBuchstaben beygefüget, nemlich unter der sitzenden Weibsperson: I Eöl und im Abschnitt, zur Rechten ^ zur Linken V8

Ich weis nicht ob es zu peräonmren, und nicht die meisten Urtheilefür all zu ^unschicklich halten werden, eine meäaiile aufführen, und selbigenicht erklären können, sondern vielmehr bekennen müsen, daß man das we-nigste davon verstehe. Jedoch, da die meäaiile curieux, und ich, so wolsie meinen geehrtesten Lesern bekant zumachen, als selbst davon recht m-kormiret zu seyn begierig bin, solches aber, wenn ich sie schon noch längerunangegriffen vor mir liegen lasse, nicht wol hoffen kan; so habe damit umso viel weniger Anstand nehmen wollen, da sich doch die Haubtursacheoder Gelegenheit, wozu sie erfunden und gepräget worden, welche auchMaterie genug zu einem äilcours darüber kourniret, gar muthmaßlicherrathen lässet, und ich mir auf solche Art noch eher die Rechnung machenkan, von einem Kenner und Gönner bessere Nachricht ein zu ziehen, wel-che mit allem geziemenden Dank annehmen, auch meinen übrigen Lesernalsdenn nicht vorenthalten werde.

Dem äußerlichen Ansehen nach ist das Stuckzimmlich dick, und dasvor mir habende original in Silber;'Loth i.Hvmt sthmehr: der Grunddavon aber, worauf sie zielet, unfehlbar nichts anders als die Vermäh-lung Herzoges Lberkaräi Iil. mit seiner andern Gemahlin, und derselbenHeimführung: welches die über einander geschlagene Hände, Umschriften,und so weiter, deutlich genug machen. Es brauchet auch schlechte Kunstvon der über den gedachten Händen stehenden Schrift die ersten zwey Zei-len zu errathen , und die Abbreviaturen folgender Massen zu luppiiren:j?«k. (Principes) ZKLKtl.Lräus ltl O.ux »^IKVembergenkis LR Kls-rra ÖOk.oekss ZOkUl.ia d^.scs L.rrmes OL1MO enlis. Bey den fol-genden zwey Zeilen aber gestehe schon mein Unvermögen etwas gewissessagen zu können: auch will bey den ersten noch dahin gestellel seyn lassen,ob der calus rekus, und nicht vielleicht der Lemcivus, Statt habe: die

verschlun-