Band 
Siebendes Jahr 1743.
Entstehung
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, 48 Gamlung Merkwürdiger ^leäsillen.

stammen- Bey der eigentlichen Zeit wenn dieser Graf Ludwig gelebet istetwas an zu merken. Insgemein wird er in das Jahr iz; 4. gesetzet: dadoch sein Schwieger Vater Graf vlricus kollsx von Würtembergschon 1265. gestorben - auf welche Art l^uciovicus vn.sehr alt muö wor-den seyn- Jedoch lässet sich dieses noch conciliiren, und einige Umstän-de zeigen in der That von seinem hohen Alter. Hingegen meldet Birkengar, daß Grafb-uciovicus VH. von Oettingen im Jahr 14'r. gelebet, und,damit man es ja für keinen Druckfehler halten möge, von Kaiser LiZis-inunöo zu Rom zum Ritter geschlagen worden: uncrachtet er gleich da-rauf den Tod seines gedachten Schwehrvaters gleich den andern in dasJahr i r 6 s. setzet.Evlcher Gestalt mäste Uuäovicus vil. vollends fast 200.Jahre alt worden seyn. Es scheinet daß er selbst nicht rechtgcwust, wel-cher von becden Zahlen er trauen solle: daher er von keiner, sondern einermitlern, anrechnet, wenn er gleich darauf spricht, es seyen von selbigerZeit biß auf is, 6 . über zoo. Jahre verflossen. Ja damit der Wider-spruch noch deutlicher in die Augen falle; so berichtet er ferner, daß GrafUuäovicus Vll. von Oettingen und die Würtembergische ÜAN 68 , durchihre Tochter lrmengsräim, vermählte Pfalzgräfin und Churfürstin , zuUrgroseltern des Kaisers Kuperri worden: welcher doch bekanter Massenvor 8igismun6o, der jenen erst zum Ritter geschlagen haben soll, regieret.Es ist also ganz richtig, daß durch Zusammensetzung Kaisers SiFismunck',und Uuäovici VII. von Oettingen , ein Jrrtumm begangen , und muth-maßlich dieser mit Grafen d.uUovico Xli. kärbsro von Oettingen, so zuKaisers SiZimunäi Zeiten gelebet, conluncliret werden: welches ich da-her um so viel eher glaube , weil dieser l.uclovicus xn. Knnsm Gräfinvon Werdenberg zur andern Gemahlin gehabt, die man denn gar leichtmir ^Znere von würremberg hat verwechseln können. lbu6ovicus Vll.Graf von Oettingen aber hat unstrittig in dem drcyzchntcn, und auch nochvierzehnten, leculo gelebet.

Über das giebt Birken l-uöovlcum Vl. zum Vater l.u 6 c>v!c! vn.und Gemahl einer Burggräfin von Nürnberg , an: sonst aberwird berichtet daß selbiger Lonraclus geheisen, und L.n 6 ovici Vl. Bru-der gewesen. Ferner wird, nebst der erzählten haubtsächlichen Vermäh-lung I^uäovici VII. von Oettingen, und ^Zneri 8 von Würtemberg, sowol bey Birken als auch anderswo, angezeiget, es hätte sich lbuclvvici Vll.Schwester Claris an einen Grafen von Würtemberg Nenrrcum . oderauch »ermannum, vermählet. Wer dieser übrigens gewesen, finde inbey Handen habenden Nachrichten nicht, einen »enricum von Wür-temberg zwar, der des gedachten Vlrici kolket Vaters Bruder, abergeistlich, und Bischofs zu Eichstädt, auch schon 12/9. gestorben war.Hin-

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