Band 
Siebendes Jahr 1743.
Entstehung
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die mittlere noch eine Zeit währete, und vic älteste den Stamm fortpflan-

zet : denn der Oettingifchen brsncKeStifter,oder kriäerici ältester Sohn,v^ilkeimus hatte l-.uäovicum XV. zum Enenkel, welcher, nach Aus-sterben der zwey Nebenlinieen, die ganze Grafschaft zusammen brachte,aber auch selbige wieder unter seine zwey Söhne, l.u6ovicum XVI. undkri6ericum, theilet. Von diesem stammen die Grafen von Waller-stein , welche sich wieder in mehrere Linieen zertheilet, b.uäovicu8 XVI.heyrathete zum drittenmal Llguäiam von Hohenfels , eine Wittib seinesjüngsten Bruders Loth : ob aber schon diese so wol (welche er nicht vielüber zwey Jahre kan gehabt haben) als die mitlere, Lulsnns Gräfin vonMansfeld,fruchtbar gewesen; so pflanzte sich doch die Oettingische Haubt-linie von der ersten, Xlsrgrretge Gräfin von Lützelstein, Sohn Oorro-treäo fort. ^Dieses Enenkel Joachim Ernst war der Vater, nicht nurunserer vermählten Herzogin Klsrise llororkese 8opkise, sondern auchihres Bruders albern Lrneki : von welches doppelter Heyrath ihrerzwe» Stieftöchter, und wie sein Sohn Albertus ernettus die ganze Liniebeschlossen, oben Meldung geschehen. Er selbst Albertus Lrnekus I. er-hielt den 14. OÄobr. 1674. die Reichs Fürstliche sißmeser, und zwarin solcher guslicaet Siz und Stimm bey dem Schwäbischen Creis, abernicht auf dem Reichstag: ungeachtet aller vieler von ihm und seinen Sohnangewendeter Bemühung- Der nach Ausgang dieser Linie sich erhobeneluccelllons Streit aber ist hie zu weitläufig.

Ich habe ohnehin nicht im Sinn gehabt die beeden Häuser an sichdermal zu untersuchen, sondern nur mir den Weeg zu dem auf der me-«Zaille benenten Hvchfürstlichen Ehepaar zu bahnen, und ihre Abkunfther zu leiten: daher auch noch zum Schluß etwas weniges von selbigem, in-sonderheit dem Herzog Lberkgräo, beyfügen will. Er erblikte das Lichtder Welt den 16. Oeo. 1614. und war sein Hr. Vater Herzog soksnneskriciericus der obangezeAe Stifter der Stutgardischen Haubtlinie, undSohn des allgemeinen Stammvaters des neuen Hauses Würtembergkri6erici, die Fr.Mutter aber ksrbsraSoptüs , Chur BrandenburgischePrinzessin, und Tochter Churfürsts Joachim Friedrichs, welche den rz.kebr. 16; 6. mit Tod abgegangen. Nachdem er zu Tübingen den Grundder Wissenschaften geleget; besähe er Frankreich, den i8.su!. 1628. aberverlohr er seinen Hr. Vater, da er noch minorenn war, und trat mithindie Regierung erst den 2. klaj. 16zz. an. Der Hr. Vater hatte sich indie Donauworthische ssssirezimmlich eingelassen,dieser damaligen Reichs-stadt sehr angenommen , auch in die Evangelische Union begeben, jedochselbiger 1621 wieder entschlagen, und stund von dieser Zeit an in ganz gu-tem Vernehmen mit dem Kaiserlichen Hof. Lderkarrlusill. hingegen fand