Band 
Siebendes Jahr 1743.
Entstehung
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derheik war auf dieser Seite die Furcht daß alsdenn alles aus einandergehen dürffke. Endlich, da man die vielen Hindernisen so sich ereigneten,und wie lang das Werk noch eraimrer werden tonte, betrachtete; drun-gen die Kaiserlichen sehr auf die Auswechselung: womit sich alle Ständeprcimiscus conkormireten: ja die Evangelischen fast ameiferigsten: damitsie nemlich, ehe noch mehr oblkLculs zu Schulden kamen, einmal desFriedens gewiß versichert wären. Die Schweben waren demnach vor-nemlich dawieder, und schützeten zwar allerdings vvr, daß sie nicht um-sonst Krieg geführet, und Frieden geschloffen, sondern die Früchte davon,besonders zu der Evangelischen, und aller zurclUrulrenden, Stände Nu-tzen, sehen wolten: doch wurde ihnen freylich auch die commociicsec derÄoarkiere, welche sie durch langem Aufzug auch länger gewesen kunten,Vvjiciiret: Erachtet sie wieder einwendeten , daß die blose Auswechse-lung hiezu nichts mache: als aus welcher wenn auch selbige vor sich gegan-gen , keines Weeges, sondern erst der execunon , und Auszahlung derGelder, ihr Abzug beruhe. Welcher Meinung auch der FranzösischeGesande Lervienc war, der die Auswechselung für eine pure nichts be-deutende , und in der Sache selbst concermrende, Ceremonie hielt: Er-achtet er sich sonst in diesem Punct bey weitem nicht so hart als dieSchweden erzeigete: zumal anfänglich: wogegen er am End mehrereEinwürfe machete.

Der Hindernisen und Ursachen so zwischen beeden Parteyen in denHandlungen vorkamen waren, wie gedacht, vielerley. Der Päbstnchel>lunciu5 hatte gleich anfangs wieder den ganzen Frieden, zu grosem Ver-druß vieler von der Catholischen Partey selbst, prorelkiret: der Vene-tianische Gesande Lonrarem, als mecliäreur-. redete ein wenig zu frey,daß die lezten Vortheile und Verstärkungen der Schweden den Friedenheraus gepresset, der sonst nicht erfolget wäre: der oben schon erwähnteVerdacht, daß der blumius daran arbeite die execucion biß nach derAuswechselung zu verschieben, kam dazu: einiges specielle Bezeigen ver-schiedener Stände schiene damit einzuschlagen: und aus diesem allem stel-leten die Schweden den Evangelischen vor, es dürfte die Gegenpartei-schlechten Lust haben den Frieden zu halten, mithin, wenn die Auswech-selung, 6i6olvirung der Gesanden, und Abführung der rr-ouppen, erfol-get wäre, aus der exeourion nichts werden: dem man beyfügete, derPabst und Spanien , welches ohnehin mit Frankreich nicht zu Standkommen kunte, giengen damit um den ganzen Frieden zu smwIiiren.Die-se srAumsnrs wurden nur anfangs von den Schweden gebrauchet, dieEvangelische zu überweisen, wie nöthig es seye vor allem von der execu-

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