der Land-Charten. 265
§. 4. Die zu einer saubern üIuminLkion am d e-sten sich schickende Farben/ sind roch»/ grün undgelb / weil sich die blaue/ braune und weisst Far-be nicht zart genug aufftragen lassen / sondern dieLand - Charten entweder unscheinbar machen oderdas Durchschimmern verhindern/daß dieSchriffrverschmieret wird.
^ 8.s. Wenn ich nun ein Land überall mit Zin-
nober-Farbe zierlich bedecket habe / so könnenLugelack/ FermambockundGassroth» diekubÄviüones machen und artig von einander thei-len. Brauche ich aber Sassran-Gelbezu einerHaupt-Farbe des ganhen Landes/ so kan Ocker-gelbe die 5 ubc!ivi 6 itte Provintzen deutlich unter-scheiden. Hernach sind auch Lierorr - gelb/Gold-gelb und Licht-gelboder Lichtichütt-gelb. Gelbe mit Zinnober vermischet giebt wie-der eine besondere abstechendeFarbe.WäreGnrn-spanmeineHaupt-Farbe eines weitläufftigenundin vielen Provinhien bestehenden Reiches / so wü-sten Sasse-grün / Licht-grün/Grass-grünund Girrich-grö n die kleinen Theile unterschei-den. Sittich-grün wird von gelb und grün zu-sammen gerieben. Himmel-blau und gelbe vermi-schet/ geben auch eine grüne Farbe. Weiß undHimmel-blau eine Milch-Farbe. Von der rothen, Farbe aus Mennige giebt Purpur-Farbe. Weiß! und roth Rostn-Farbe / Mennige-Farbe und gelb-
roch mit weiffer-Farbe vermischet / machet bleich-roth oder Fleisch-Farbe.
§. 6. Die Farben müssen ganh ücktil zerriebenseyn und hernach in gläsernen Gelassen oder Mu-R 5 schel»