der Land-Charten.
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was zur Vermehrung des Vergnügens / und Er-^ sättigung des Verlangens dienet. Je mehrLichterem schönes Gemach M«r«/ren/ segrösser musssa der Glantz seyn. Viele Zeu-! gen machen eine Sache gewiss/ und beneh-
men allen schädlichen Zweifsel. Ist gleichin den meisten in Schreibung der Nahmen etwas! versehen/ so dürffen doch solche Fehler uns keinen
Eckel machen/ so lange wir keine bessere haben kön-l nen. Sind doch die Menschen selbst nicht ohne^ Fehler / und die ganße Welt / als das Original,
! ist durchaus unvollkommen / wie soll und kanI nun die Oopie vollkommen seyn. Ich habe inI der Welt noch nichts Vollkommenes gesehen/
! doch weiß ich / daß der allmächtige Schöpffer allein vollkommen ftp in seiner Göttlichen^ DreEimMt.
§- 4. Ein 6eogrspkus soll so viel Land-Charten beysammen haben/ als zu dieser Wis-senschafft und genauer Betrachtung des Erd-Bodens erfordert werden. Damit er aber denUnterscheid der Arbeit wisse / muß er alte und neue/gute und falsche / schwache und illumimrte/ in ge-höriger Ordnung nach der politischen Eintheilungvon allen Reichen der Welt zusammen legen. DieNothwendigkeit lässet sich zwar an keine Anzahlbinden/doch meyne ich / daß ein Vsrrath vonsechs hundert ///^/-»Land-Charten/oh-ne welche er zwey biß dreymal anzuschaffen belie-ben muß / einen 6eoArspkum allezeit tecuiE-ren köme. Hierzu rechne ich aber diejenigen nicht,T z die