Zuschrifft.
tete Schafften haben von langen Zeiten her mitden Menschen selbst/welche sich um das gemei-ne Wesen verdient zu machen gedenckM/ein sehrähnliches/ja bey nahe einerley Schicksal. Die-sen fehlet es zuweilen an Gelegenheit/die ihnenvon der gütigen Natur verliehene Gaben anden TagM legen/ und müssen in Ermanglungderselben ihr Pfund fast ohne allen Wucher las-sen: jene aber bieten die Früchte des Witzes undeines lehrreichen Nachdenckens/ oder auch ver-schiedener mühsamen UntersuchungM/aller Weltwohlmeynend dar/ werden aber aus Unwissen-heit von vielen verachtet/ und zerfallen ihresinnerlichen Werths ungeachtet in den Staubund Moder; woferne sie nrcht von grossen Be-schützern der Wissenschafften und Künsten durchDeroselbm Beyfall zu einer Würde erhabenwerden/ welche ihnen so viele Hochachtung ge-wahret, als sie vielleicht ausserdem gantz unge-schickte Urtheile erfahren müßten. Solte mir
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