Zuschrift.
nicht nur auf eine und die andere Handlungder Menschen; ihr Gegenstand ist dieGlücksee-ligkeit gantzer Lander/ und die Vergröfferungnebst einem würdigern Genuß der im gemeinenLeben unentbehrlichen Güter/ welche unö die !Weißheit des Schöpfers hertzlich gönnen undmittheilen will; iedoch unter der Bedingung/daß wir als kluge Haußhalter damit verfahren/ ^und davon so wenig aus Irrthum/ als aus ei-- ^ner sträflichen Fahrlässigkeit/ verschwenden sol-len. Dergleichen Arbeiten aber nach ihrem ge-hörigen Werth zu schätzen/ und würdig zu be-urtheilen/ werden auch mehr als gewöhnlicheGaben und Eigenschafften erfordert. Die Na-tur hat gleichsam unendliche Fächer/ worinnensie ihre Reichthümer verwahret; und auch diesesind in ihrer Art so mannigfaltig/ und haben ^unter sich selbst ein so verschiedenes Verhältnis/daß auch ein grosser Geist genügsamen Anlaßzu neuer und unausgesetzter Beschäfftigung fin-det.
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