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Veränderung von dieser Art fast immer und einförmig dieWirkung gethan habe, die Industrie, die Manufocku«ren und den Handel dieser Länder zu vernichten. Ty«rus, anfänglich im Besitze der Freyheit, war die Mut«ter jener Handelschaft und Industrie, durch welche inder Folge so manche Volker reich geworden sind. Grie»chenland ward, in dem Besitz eines noch hohem Gra«des von Freyheit, durch das Beyspiel von Tyrus zurThätigkeit erwecket; es war daher zu seinerZeit so wohl,wie feine freyen Colonien an der asiatischen Küste, derHaupt - Sitz des Handels und der Industrie der Welt,und blieb dieses auch, so lange seine Freyheit währte.Karthago, die Tochter von Tyruö, that es ihrer Mut«ter nicht nur an Freyheit, sondern auch im Handel sogar zuvor. Karthago besaß so wohl die reichsten Län-der von Africa, als die fruchtbaren Provinzen von Spa«nisn; ihre Flotten bedeckten alle damals beschiffcen Ge«genden des Oceans; und ihr Handel und ihreIndustrie,ihre Volks - Menge und ihre Schätze nahmen immermehr zu, bis sie durch Roms Desporismus bezwungen,unterjochet und zerstöret war. Indessen bieten uns allediese Länder, die an günstiger tage, ausnehmenderFruchtbarkeit, und Mannichfaltigkeit der Natur - Pro«ducte so sehr gesegnet sind, gegenwärtig die überzeu«gendsten Beyspiele von den Wirkungen despotischer Ge-walt dar. Unterjocht und erniedrigt durch den Druckdieser Gewalt, hat ihre Volks- Menge gar sehr abge«nommen; der Handel ist, bis auf die Ausnahme,welche die Fremden noch machen, von ihren Ufern ver-bannet, und aller Geist der Industrie und Arbeitsam-keit gänzlich vernichtet.
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