»Wenn dagegen eine landwuthschast- Wirkung«, et-liche Nation das Gewerbe und den Hon- nes entgegen»del fremder Völker mit hohen Einfuhr- Ams^"Zöllen, oder gar mit Verboten drückt;so thut sie damit ihrem eignen Interesse auf zweyerleyArt unvermeidlich Schaden. Erstens, wenn sie denPreis aller ausländischen Güter und aller Arten vonManufactur- Waaren in die Höhe treibt; so drückt siedadurch unausbleiblich die wirkliche Valuta des Ueber-schusses von dem Ertrag ihres eignen Bodens nieder,
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um eben den Preis, um den sie der LandSmann schlechtliefert, oder gleich - gute Waaren wohlfeiler, als die-ser, anbietet, ohne Bedenken den Vorzug ihrer Kund-schaft zu gönnen. —
Der physiokratische Satz also, der hier im Tertunsers Autors so hämisch verunstaltet wird, ist dieallbekannte ökonomische Marime jedes vernünftigenHausvaters, die auch unser Autor weiter oben selbstbilligte: »sich am liebsten von dem bedienen zu las-„sen, der die besten Dienste leistet, und am liebsten„von dem zu kaufen, der die beste Waare um den„wohlfeilstenPreis giebt". — Nennenun G a liani,oder wer der Urheber obiger Sophisterey ist, das Ge-gentheil menschenfreundlich und großmü-thig, oder wie er sonst will; die Vernunft wird esimmer für albern und widersinnig erklären. —
Also kein Monopolium, kein Privilegium zu Gun-sten eines »inländischen Wucher-Juden, oder irgendeiner solchen eigensüchtigen Genossenschaft, durch de-ren Begünstigung die Concurrenz andrer inn- oderaus- ländischer Arbeiter ausgeschlossen wird! Denndadurch wird die schlechteste Waare und Arbeit dem,der der Arbeit und Waare bedarf, für unverhaltniß-mäßig- hohen Preis aufgezwungen, welches dem In-teresse des ganzen Staates nachtheilich ist. U»