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berbleibsel, jedoch nur zur Zierde des Landes, vorhan.den sind, verbreitete sich damals heynah über den gan.zen Umfang des Landes, und machte dasselbe so un-brauchbar, daß die Grasen von Flandern, eben deßwe-gen, die Förster von Flandern genannt wurden.Ueberdieß war auch das Land überall voller Sümpfe undstehenden Gewässer. Die Schelde, noch unbeschränktvon der Hand des Menschen, überströmte ihre stachenUfer, sehte die benachbarten Ebnen unter Wasser, undmachte sie nicht nur zu Wüsteneyen, sondern auch nochdazu ungesund. Die bewundernswürdige Verände-rung, die wir nunmehr an diesem Lande sehen, ist einWerk der Landwirthschaft, die zuerst von Mönchen ein.geführt, in der Folge von den Bauern angenommenward, und darauf nach Maaßgabe dessen, daß dieseLeute von der Lehens - Bedrückung befreyet, und vorder Raubgier ihrer Grund - Herren gesichert wurden *),schnelle Fortschritte zu ihrer Vollkommenheit that.
Die Manufakturen, die nachmals in den niederlän-dischen Städten angelegt wurden, gewährten dem fleißi-gen Anbau des Bodens noch neue und mehrere Aufmunte-rung. Sie dienten aufzwiesache Art, seine Fortschritte zurVollkommenheit zu befördern: denn da sich der Ackers-mann bey der immer mehr zunehmenden Consumrion volk-reicher
*) Sehet da die Quelle des Emporkommens aller Land-wirthschaft. Räumet ihrer freyen Thätigkeit nur dieseSchlagbaume aus dem Wege, und seyd versichert,ihre Fortschritte werden von Jahre zu Jahre immerbewundernswürdiger werden. U.