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„ Künste ehren und schuhen, ohne ein die Dörfer, an„die Quelle der Industrie, von der sie ausgeflossen sind„und erhalten werden, zu denken, heißt die Ordnung„der Natur-und Gesellschafts - Verhältnisse vergessen.„ Künste begünstigen, und iandwirthschast hintansetzen,„heißt die Grundsteine einer Pyramide wegnehmen,„ um die Spitze drauf zu setzen "
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*) Es sey mir erlaubt, dieser feurigen Lobrede die ein-fachere, aber dafür desto mehr buchstäblich wahreVor-stellung beyzufügen, die der Oekonomist von derLandwirrhschaft und ihrem vcrhaltnißmaßigen Werthemacht.
„Die Landwirthschaft«, heißt es in der Einleitungzu den Oekonomischeu Rcgierungs- Maxi-men eines Agrikultur - Staates, „ist die„Mutter des Menschen - Stammes, und mithin die„Quelle aller Wunder des Menschen-Witzes, aller„Industrie des Menschen - Verstandes, und über«„Haupt aller der Kenntnisse, die sich der Verstand er-„worben, die er zu Wissenschaften erhoben hat, und„die er, von Geschlechte zu Geschlechte, der Nach-„kommcnschaft vermacht. Der Landwirrhschaft Ha-nden wir die Eristenz und Fortdauer menschlicher und„bürgerlicher Gesellschaften oder Staaten, das Da«„seyn und Bestehn der Gesetze, wodurch Staaten auf-„recht erhalten werden, die Gesummt-Kraft, die ih-„nen zur Schutzwehr dient, die öffentliche Gottes-„Verchrung, durch die sie zu einer Gott wohlgcfälli-„gen Anstalt erhoben werden, und endlich so gar das„Daseyn und die Erhaltung des obrigkeitlichen Anse-„hcns und der politischen Macht, durch die sie re-is gieret werden, zu danken.
„Nicht aber nur alsMutler, der alles in denStaa-„tcn seinen Ursprung verdankt, sondern auch als Leh-rerinn verdient sie unsre Verehrung, indem nur sie„dem Menschen die Augen aufgethan, nur sie ihm
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