Natürliche, in. Man hat die Feuchtigkeit des irelän.Ganzrn be- dischen Klimats, die ganz gewiß nichtrüge. wemg zur Beförderung des Graas Wuch.
ses beyträgt, als einen Grund angeführt,warum sich die Einwohner vorzüglich auf die Vieh»Zucht, und zwar lieber, als auf den Gekraide. Bau,legen sollten: unterdessen ist doch der Schade, den dasKlima dem Getraide. Bau thut, nicht so beträchtlich,al°i man gemeiniglich glaubt. Durch das so. genannteLagern des Getraides vom Regen geht, meines Er»achtens, im Ganzen nicht viel verlohren; und zur Ret-tung des Uebrigen ist die Wirksamkeit von ein Paartrocknen Tagen alles, was erfoderk wird. Auch blei-ben diese selten aus, es müßte denn vielleicht in solchenSommern geschehn, wie der vorige (1792) war, dain ganz Europa so durchgängig Regen-Wercer herrschte.
Die Fortschritte, welche die Jreländer neuerlichim Getraide- Bau gethan haben, dienen hinlänglichzum Beweise, daß die Besorgnisse über diesen Punctin großer Maaße unqegründet seyen. Und in einer an»dern Betrachtung wird sich auch finden, daß die unge-wöhnliche Menge von Regen, die in Jreland währendder Frühjahrs-Monate fällt, dem Ackerbau des Lan-des nicht nur nützlich, sondern so gor gewisser Maaßennöthig sey. Der Umstand, den ich hauptsächlichmeyne, ist die durchgängige natürlich-trockne und stei-nigt Beschaffenheit desBodens, die auch Her, Äsungauf seiner Reise richtig bemerket hat, und die ganz ge-wiß eine größere Menge von Feuchtigkeit erfoderk, alsder tiefere, schwerere und feuchtere Thon - Boden Eng.
lands.