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Zu dem verderblichen Einflüsse, web ^ Bedrük-chen beständige Bedrückung auf den Cha- kung und Ar-rakter der gemeinen Irelander hat, ge- ,„en - kommen,sellt sich noch obendrein der Einfluß allge- ^ Lieberer,meiner und äußerster 2lrmuth. Dieser ZöUerey undleHtern ist der Hang zur Dieberey, der ih-nen zur Last gelegt wird, hauptsächlich beyzumcssen.Es ist ein altes Sprüchwork, .„Noth hat kein Gebot";und der arme, unglückliche Mensch, der sich und dieSeinigen vom Hunger genagt fühlt, und sich in Lum-pen, die seine Blöße kaum decken, allem Ungestüm derWitterung ausgesetzt sieht, ist einiger Maaßen zu ent-schuldigen, wenn er seinen Unterdrückern die Mittel zueiner spärlichen, nur auf eine kleine Weile zulangen-den Stillung seines Hungers entwendet. Wo es mitdem Zustande der armen Leute besser geworden ist, dahat sich auch immer und allenthalben gefunden, daßihre Dieberey nachgelassen hat: also setzet sie nur inUmstände, mit denen sie zufrieden seyn können; so wirdihr Mausen ganz und gar unterbleiben.
Das Elend und der Müßiggang, die aus Verbin-dung des Drucks mit der Armuth entstehen, sind eineHaupt - Quelle der herrschenden Neigung zum Trunk,und zu den hieraus folgenden tobenden Fehden, die un-ter den Ireländern so sehr gewöhnlich sind. Trinkenist Trost im Elende, ZeikMkreib beym Müßiggang,und das Haupt-Vergnügen ungesitteter Menschen inallen Winkeln der Welt. Durch Angewöhnung undBeyspiel wird ein so verderblicher Gebrauch immer mehrbestärket und immer weiter verbreitet: je nachdem aber
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