und sind eine Menge Schriften aus unsern Pressen dar-über erschienen. Bey der politischen Lage, in der sichder irelandische Bauer befindet, kann es gar nicht feh-len, daß er der Erpressung stärker ausgesetzt seyn muß,als die reichern und unabhängigem Landwirthe andererLänder *).
Ich
v) Es ist schwer, den Belauf des Zehndten in Jrelandund in England zu berechnen, und genau zu bestim-men, wie sich in der Vergleichung beide gegen ein-ander verhalten. Einige Ost, zu einer solchen Berech-nung findW sich in dem Ueberschlage, welchen HerrPoung von dem verschiedenen Fuße gemacht hat,wonach die Jehndten in England und in Jreland ent-richtet werden. Im Getraide-Zehndten ist sich derBelauf von dem Morgen Landes in beiderley Landernziemlich gleich; und deßwegen sagt auch Hr. Uvung,dieser Belauf »gäbe keinen Beweis, daß die Jehnd-,,ten in Jreland unbillig angesetzt würden". Er hataber bey diesem Unheil,,allem Ansehen nach, die Er-trags-Tabelle, die er selbst vorher, (man sehe seine1o!>r teslsncl, PSA. 2,47,) mitgetheilt hatte,
völlig aus der Acht gelassen.
Wenn der Ertrag in Jreland bey weitem geringerist, und dieser Ertrag noch obendrein mir viel weni-ger Vortheilen zu gewinnen sieht: so verursacht einSteuer - oder Abzehndtungs - Fuß, der dem Acker-Maaße nach gleich gesetzt ist, ganz unfehlbar eineschwerere Last ir, Jreland, als in England; zumalwenn wir vollends den Unterschied in der Güte, uüddie Verschiedcubejt des Geld - Preises, den dieser Er-trag in beiderlei) Landern hat, mit in Anschlag brin-gen. Lasset uns den Artikel Weizen zum Exempelnehmen. —
Wenn ein Quarter von Englischem Weizen in Eng-land go Schillinge gilt; so wird ein Duarter von ire-ländischem Weizen sicherlich in Jreland noch nichtLü Schillinge werth seyn. Aber lasset uns an»chmen,esjey dieses das wirkliche Verhältniß; so giebt
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