zwischen Handlung und Industrie.
Wir können also nicht sagen, die Handlung werde die Indüstrie erzwin-gen, oder die Indüstrie werde die Handlung erzwingen: hingegen dürfen wirsagen, die Handlung werde die Indüstrie geschwind befördern, und die In-dustrie werde die Handlung im Gang erhalten. Indessen beruht beides aufeinem dritten Umstand, nämlich, dass diejenigen einen Geschmack an über-flüssigen Dingen haben, die ein Aequivalent dafür geben können. DieserGeschmack wird die Nachfrage (Demand) verursachen, und diese wird hin-wiederum, die Triebfeder der ganzen Operation werden.
II. Capitel.
Von der Nachfrage.
L{ sist dieses keine neue Materie: sondern eine Sache, die wir schon im
ersten Buche sehr umständlich abgehandelt haben, bekommt hier, we-gen eines andern Verhältnisses der Umstände, einen andern Namen. Dortfliehten wir diese Ideen so einfach zu erhalten, als möglich war: hier nehmensie eine verwickeltere Gestalt an, und erscheinen gleichsam in einem neuenKleide.
Wir sagten damals, die Bedürfnisse des menschlichen Geschlechts be-förderten feine Vermehrung, indem sie die Nachfrage nach Lebensrnittelnverstärken, damit auch die freyen Arbeiter Brod haben, die, da sie jene Be-dürfnisse liefern, dadurch in Stand kommen, dem Landmanne für das Korn,das sie bedürfen, und das dieser gebauet hat, ein Vergütungsmittel anzubie-ten. Da diese Art des Tauschs ein Bild der Handlung in ihrer Kindheit ist,so darf man sich nicht wundern, dass die Handlung in ihrem Wachstum nochimmer eine Aehnlichkeit davon behält.
Was wir im ersten Buche, wenn vorn Tauschen die Rede war, Bedürf-nisse (Wams) nannten, das werden wir itzt, da von der Handlung die Redeist, mit dem Worte Nachfrage (Demand) ausdrücken. Hieraus ist abzuneh-men, dass die Operationen der nämlichen Grundursache unter verschiedenenBenennungen beständig einerley bleiben werden, so verschieden auch dieUmstände und Combinationen seyn mögen, auf welche dieses Wort appli-cirt wird.
Aa z
Wir